Holzdielen – warmer ansprechender Fußboden

Begriffserklärung:

Diese Art von Fußboden wird auch Schiff- oder Riemenboden genannt und besteht meist aus Vollholzteilen. Landhausdielen zu verlegen ist die älteste Art einen Boden zu gestalten. Sie werden in großen langen Hölzern verlegt. Die Alternative mit kurzen Stücken nennt man Parkett, die moderne Alternative sind WPC Terrassendielen.

Material und Aufbau

Harthölzer, wie das Nadelholz der Lärche, Kiefer oder Fichte, kommen hier zum Einsatzm nciht wie bei WPC Terrassendielen. Tropische Bäume dienen ebenfalls zur Herstellung des Materials für diese Fußböden. Früher waren es lange Bretter, die mittlerweile durch dreischichtige Parkettdielen abgelöst wurden. Echtholzdielen können unbehandelte Oberflächen haben.

Geschichtlicher Ursprung

Früher wurden die Böden per Hand aus ganzen Stämmen gesägt, da es noch keine Sägewerke gab. Es war möglich lange und breite Holzdielen herzustellen. Die Böden sahen ungleich aus, da die Dielen von unterschiedlicher Breite und Länge waren, was sich mit der Automatisierung der Herstellung änderte. Die Hölzer werden seither einheitlich geschnitten.

Dielenarten

Hobeldielen haben, wie der Name sagt, eine gehobelte Oberfläche, umlaufende Nut und Feder. Sie werden ohne bestimmte Holzfeuchte verkauft.

Massivholzdielen sind aus Nadelhölzern gefertigt und haben eine Feuchte von circa 9%. Ebenfalls mit umlaufender Nut und Feder und unbehandelt oder geölt werden sie angeboten.

Landhausdielen sind dreischichtig, mit einer durchgängigen Deckschicht. Auch sie können geölt sein. Die Deckschicht kann aus mehreren nebeneinander verleimten Lagen bestehen.