Wie ein Pflegebett den Alltag pflegebedürftiger Menschen erleichtert

Im Alter fällt das Aufstehen von Tag zu Tag schwerer. Insbesondere nächtlicher Harndrang wird dabei zur unangenehmen Angelegenheit, denn das Aufstehen kostet Kraft, die manchmal schlichtweg fehlt. Die Lösung für diese und viele weitere Probleme liefert ein Pflegebett. Diese haben sich in den letzten Jahrzehnten enorm weiterentwickelt: Wer dabei noch schnöde Krankenhausbetten vor Augen hat wie im Titelbild, liegt falsch.

Pflegebetten bieten einen hohen Komfort und unterstützen mit allerlei Features den Alltag pflegebedürftiger Menschen.

So ermöglicht beispielsweise ein Elektromotor auf Knopfdruck eine Höhenanpassung des Bettes. Während das Bett nachts auf Bodenhöhe liegt, um die Sturzgefahr zu minimieren, kann es bei Bedarf ganz einfach nach oben gefahren werden. Der Elektromotor ersetzt die schwindende Muskelkraft und vereinfacht das Aufstehen um ein Vielfaches.

Welche Vorteile bietet ein Pflegebett?

Das Aufstehen beziehungsweise das zu Bett gehen stellt allerdings nur ein Problem von vielen dar. Die meisten Pflegebetten verfügen zusätzlich über eine ebenfalls per Fernbedienung verstellbare Rückenlehne. Eine aufrechte Sitzposition im Bett regt nicht nur den Kreislauf an, sondern bietet zahlreiche weitere Vorteile:

  • Die Nahrungsaufnahme wird vereinfacht
  • Gespräche können auf Augenhöhe ablaufen
  • Bequemes Fernsehen im Sitzen wird ermöglicht
  • Aufstehen ist ohne große Kraftaufwendung möglich

Zahlreiche Pflegebetten sind außerdem mit praktischen Seitengittern ausgestattet, die ein nächtliches Herausfallen verhindern. Diese sind in den meisten Fällen teleskopierbar, das heißt ausziehbar, und können somit an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden.

Ein Pflegebett bringt wertvolle Mobilität und damit auch ein Stück neue Freiheit in das Leben pflegebedürftiger Menschen zurück. Das entlastet nicht nur den Patienten, sondern auch den Pflegenden.