Online Reputation Management: Mit Content, Kompetenz und SEO gegen den schlechten Ruf

Gutes Online Reputation Management ist in der modernen, vernetzten Zeit in der wir leben, ähnlich wie eine Suchmaschinenoptimierung unerlässlich. Dies gilt für Privatpersonen ebenso wie für Unternehmen. Schon Kleinigkeiten können das Image der betroffenen Person ebenso zerstören wie die Reputation eines Unternehmens oder einer Marke.

Die Basics

Gutes Online Reputation Management beginnt schon bei der Auswahl der Social Media Kanäle, auf denen man präsent sein will. Der nächste Schritt ist, sich genauestens mit den Gegebenheiten der Plattformen vertraut zu machen, z.B, Privatsphäreneinstellungen oder Kontaktgruppen. Der letzte und wichtigste Schritt ist die Auswahl des veröffentlichten Contents.

Privates soll privat bleiben

Für Privatpersonen ist das oberste Gebot, die Privatsphäre zu wahren. Viele Personalchefs durchforsten das Internet nach Bewerbern um eine vakante Stelle, Fotos in alkoholgeschwängerter Atmosphäre oder peinliche Posen am Strand oder an anderen Orten wirken sich für den Bewerber mit Sicherheit negativ aus. Vorsicht ist auch Geboten, wenn man neu in einem Unternehmen begonnen hat. Die neuen Kollegen sind ebenfalls neugierig und nutzen derartige Netzpeinlichkeiten für den Bürotratsch, aber auch bis hin zum Mobbing.

Regeln für Unternehmen

Das Auge auf den Content zu haben ist auch für Unternehmen wichtig. Rechtzeitiges Vorplanen und Strukturieren sind dabei unabdinglich. Eingehende Prüfung vor der Veröffentlichung, am besten nach dem Vieraugenprinzip sollte selbstverständlich sein, für die endgültige Freigabe sollte man verantwortliche Personen im Unternehmen einteilen. Falscher oder unbedacht veröffentlichter Webinhalt kann das Ansehen des Unternehmens massiv beschädigen und zu Shitstorms führen. Einem Shitstorm kann man nur offensiv begegnen. Sofort auf Vorwürfe reagieren, sachlich bleiben und missverständliche Veröffentlichungen nicht einfach löschen, sondern erklären. Keinesfalls schweigend den Shitstorm aussitzen, dies beschädigt die Reputation noch mehr. Auf jeden Fall sollte mit diesen Aufgaben nur ein ausgewählter und vor allem kompetenter Personenkreis betraut werden, auch das Beiziehen einer spezialisierten Agentur macht Sinn. Es gibt diverse Tools die der Agentur dabei helfen die allgemeine Meinung im Internet regelmäßig zu überprüfen. Im Krisenfall wäre eine gut strukturierte Suchmaschinenoptimierung (SEO) eine weitere Maßnahme, die dem ORM zuarbeitet.